JU fordert klaren Kurs und Mut zu Veränderungen
Der Oberpfälzer JU-Bezirksvorsitzende Alexander Fischer übte nach den jüngsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz massive Kritik an der Unionsführung. Mit dem Zick-zack-Kurs und der Populismus Politik müsse endlich Schluss sein, so Fischer. Die Bundesregierung betreibe nur noch Tagesgeschäft und finde keine Antworten bei den großen Zukunftsthemen. Die jungen Wähler sind der Union in Massen bei den jüngsten Wahlen weggelaufen. „Wir müssen endlich die großen Herausforderungen bei den Sozialsystemen, bei der Rente oder beim Fachkräftemangel anpacken“, so der oberpfälzer JU-Chef. Anstelle von einem halben Jahr Debatte über irgendwelche Quoten, müssen endlich die Zukunftsthemen mit deutlichen und mutigen Entscheidungen angepackt werden. Die junge Generation wird durch den fehlenden Gestaltungswillen und fehlenden Mut immer mehr zum Sündenbock. Die Generationengerechtigkeit sei schon lange aus der Balance geraten. Fischer appellierte an den CSU-Vorsitzenden notfalls den „brüllenden Löwen“ in Berlin zu geben und mit Nachdruck diese Reformen anzupacken. Auch an die bayerische JU-Spitze appellierte der Oberpfälzer Bezirksvorsitzende endlich den Kuschelkurs gegenüber der CSU aufzugeben und hartnäckig für die Interessen der jungen Generation zu kämpfen. „Die JU als Stachel im Fleisch der CSU hat schon lange nicht mehr zugestochen“, so Fischer. Wenn wir als CSU und JU den jungen Menschen in unserem Land Antworten auf die großen drängenden Zukunftsfragen geben, werden wir die Zustimmung vieler junger Menschen wieder finden. Ein Beweis dafür sei, dass bei dem damaligen Sparkurs von Ministerpräsident a. D. Dr. Edmund Stoiber die Zustimmung der jungen Menschen zur CSU enorm angestiegen sei.
Klausurtagung des Bezirksausschuss

Beginn: 13:00 Uhr
Ende: Sonntag, 20. Mai 2012 circa 12:00 Uhr
In der Jugendbildungsstätte Waldmünchen.
Weitere Termine
- 14. Juli 2012 – 10:00 Uhr
JU Landesversammlung - 5. Oktober 2012 – 19:00 Uhr
JU Deutschlandtag