AK Integrationspolitik an der Uni Regensburg

Gemeinsam mit der Jungen Union diskutierte der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer an der Universität über “Deutsch als Zweitsprache”.

Integration kann nur gelingen, wenn Kinder mit Migrationshintergrund von klein auf bis zum Erwachsenenalter beim Deutschlernen intensiv begleitet werden: Das ist das Fazit eines Besuchs des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer an der Universität Regensburg. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis “Integrationspolitik” der JU Oberpfalz und den JU-Kreisverbänden Regensburg-Stadt und Regensburg-Land besuchte Aumer die Professur “Deutsch als Zweitsprache”. Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Rupert Hochholzer und sein Team präsentierten den anwesenden Gästen ihre Arbeit und ihre Projekte. “Die Sprache ist der Schlüssel für die Integration in die Gesellschaft”, sagte Peter Aumer in der Diskussion. Eine nachhaltige, kontinuierliche Förderung sei deshalb unverzichtbar. Seine tiefe Überzeugung sei es, dass gerade kulturelle Vielfalt ein gemeinsames Fundament brauche, sagte Aumer. “Das kann nur die Sprache leisten.”

Professor Hochholzer sagte, nur durch eine nachhaltige Förderung eine Chancengleichheit zwischen Kindern mit Migrationshintergrund und ohne Migrationshintergrund entstehen kann. “Diese Förderung muss schon so früh beginnen und darf nicht aufhören, wenn das jeweilige Kind den Übertritt auf eine höhere Schule geschafft hat”, so Professor Hochholzer. Deshalb würden alle Stufen der Kinderförderung, von der Kinderkrippe bis zum Gymnasium mit Projekten im Rahmen von “Deutsch als Zweitsprache” abgedeckt. Die Forschungsstelle für kindliche Mehrsprachigkeit betreut Kindergrippen und Kindergärten. Das Projekt “FITiS” ist für die Grundschulen zuständig und das MERCATOR-Projekt fördert Kinder mit Migrationshintergrund an Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien.

Fabian Kutz, Leiter des Arbeitskreises “Integrationspolitik” der Jungen Union Oberpfalz, betonte die enorme Bedeutung einer sinnvollen Sprachförderung und hob die Arbeit von Professor Hochholzer und seiner Mitarbeiter als Zeichen “für gute Integrationspolitik auf kommunaler Ebene” hervor. Peter Aumer dankte dem gesamten Lehrstuhlteam für das Engagement und versprach, auch in Zukunft das Thema Integration intensiv im Fokus zu behalten.
Um die Projekte auch in der Umsetzung kennenzulernen, wird der Regensburger Bundestagsabgeordnete diese gemeinsam mit Schulbürgermeister Gerhard Weber und Professor Hochholzer im Frühjahr besuchen.

Auf dem Bild: Prof. Rupert Hochholzer (3.v.l.), MdB Peter Aumer (4.v.l.), Nicole Ermann (Forschungsstelle Kindliche Mehrsprachigkeit), Dr. Simone Hein-Khatib (Forschungsstelle Kindliche Mehrsprachigkeit), Thomas Kerscher (MERCATOR), Andreas Reindl (FITiS), Fabian Kutz (Leiter AK Integrationspolitik der JU Oberpfalz)